Biodiesel
Biodiesel wird - vereinfacht ausgedrückt - durch einen Veredelungsprozess, der Veresterung hergestellt.
Den Ausgangsprodukten Pflanzenöle, recycelte Öle oder Fette wird Methanol beigemischt.
In Gegenwart eines Katalysators wird dieses Gemisch erwärmt. Durch diesen Vorgang tauschen Glycerin und Methanol den Platz und es entstehen drei
einzelne Fettsäure-Methylester-Ketten, sowie ein freies Glycerin-Molekül. Über mehrere Reinigungsschritte wird auch das überschüssige Methanol durch
Destillation wieder entfernt. Erst durch diese Prozessabläufe erhält das Produkt das optimale Fließverhalten und die volle Qualität.
Biodiesel ist nicht nur aus wirschaftlicher Sicht interessant, sondern besticht auch durch den Vorteil CO2 neutral zu sein.
Der Treibstoff gibt bei der Verbrennung nur so viel CO2 in die Umwelt ab, wie die Pflanze zuvor aufgenommen hat. Dieser Umstand ist für Österreich
im Rahmen des Kyoto-Abkommens von hoher Bedeutung. Durch jeden Liter Biodiesel wird die Klimabilanz im Vergleich zu fossilem Diesel um 3,2 kg CO2 entlastet.
Reduzierte Kohlenmonoxid-Emissionen und Rußemissionen sind weitere umweltfreundliche Faktoren. Ruß und Partikel reduzieren sich gegenüber fossilem Diesel
um über 40%. Biodiesel ist nahezu schwefelfrei.
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