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Beratungsleistung
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Treibstoffhandel
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Persönlichkeitsprofil
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Hinweise für den Einsatz von Biodiesel

Bei der Verwendung von Kraftstoffen aller Art entsteht im Teillastbereich des Motors, bei der Verwendung von Nebenantrieben oder auch im Kurzstreckenverkehr (durch Stopp and Go) sowie auch im Kaltstartbetrieb, ein höherer Anteil an unverbrannten Kraftstoffen als unter Volllast.
Das hat zur Folge, dass Teilmengen an unverbranntem Kraftstoff über die Ölabstreifringe in die Ölwanne gelangen können. Bei fossilen Kraftstoffen entsteht durch die Erhitzung des Motoröls im Normalbetrieb des Fahrzeuges eine Temperatur, die ausreicht um den fossilen Kraftstoff zu verdampfen. Dieser entweicht über die Motorentlüftung ins Freie, und der Anteil im Motoröl reduziert sich wieder.
Bei der Verwendung von Biodiesel ist das anders. Biodiesel hat die Eigenschaft bei vergleichbaren Temperaturen nicht zu verdampfen und kann somit nicht aus dem Motoröl ausscheiden. Die Folge ist eine Verdünnung des Motoröls, die im Extremfall zum Verlust der Schmiereigenschaft führen kann.
Aus diesem Grund schreiben die Fahrzeughersteller kürzere Serviceintevalle vor.

Biodiesel hat auch eine reinigende Wirkung im Kraftstofftank. Das heißt, dass sich der Schmutz im Fahrzeugtank lösen kann und innerhalb der ersten 20-40.000 km die Dieselfilter verstopfen können. Es empfiehlt sich dem Lenker einen Zusatzfilter mitzugeben. Ist der Schmutz einmal entfernt, gibt es keine derartigen Probleme mehr.

Kühlaggregate und Standheizungen sollten nicht mit Biodiesel betrieben werden. Diese Aggregate sind nicht dafür geeignet. Es kommt ansonsten häufig zu Ausfällen.
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